Adèle und das Geheimnis des Pharaos

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Adèle und das Geheimnis des Pharaos
Adele und das Geheimnis des Pharaos.jpg
Originaltitel: Les aventures extraordinaires d'Adèle Blanc-Sec
Regie: Luc Besson
Besetzung: Gérard Chaillou
Gilles Lellouche
Jacky Nercessian
Jean-Paul Rouve
Justin de Saint-Hubert
Laure de Clermont-Tonnerre
Louise Bourgoin
Mathieu Amalric
Nicolas Giraud
Philippe Nahon
Serge Bagdassarian
Erscheinungsdatum: 30. September 2010
Laufzeit: 107 Minuten

Adèle und das Geheimnis des Pharaos ist ein Kinospielfilm.

Fakten

Kinostart (Deutschland): 30. September 2010
Bildformat: 1:2,35
Tonformat: Dolby SRD / DTS

Besetzung

Gérard Chaillou: Präsident Fallières
Gilles Lellouche: Inspektor Léonce Caponi
Jacky Nercessian: Marie-Joseph Esperandieu
Jean-Paul Rouve: Justin de Saint-Hubert
Laure de Clermont-Tonnerre: Agathe Blanc-Sec
Louise Bourgoin: Adèle Blanc-Sec
Mathieu Amalric: Dieuleveult
Nicolas Giraud: Andrej Zborowski
Philippe Nahon: Professor Ménard
Serge Bagdassarian: Choupard

Handlung

Kurzinhalt

Paris, 1912. Adèle ist klug, charmant und überaus abenteuerlustig. Als ebenso leidenschaftliche wie furchtlose Reporterin und Hobby-Archäologin schreckt sie vor keiner Gefahr und Herausforderung zurück – weder vor düsteren Pharaonengräbern, finsteren Gegenspielern, mürrischen Kamelen, geheimnisvollen Mumien, schüchternen Verehrern und erst recht nicht vor einem leibhaftigen Flugsaurier. Dieser ist gerade aus einem Millionen Jahre alten Ei im Naturkundemuseum entschlüpft und stellt ganz Paris auf den Kopf. Für Adèle jedoch kein Grund zur Beunruhigung. Und während sie sich aufmacht, auch diesem Rätsel auf den Grund zu gehen, gerät sie prompt in eine Fülle weiterer halsbrecherischer wie atemberaubender Abenteuer...

Langinhalt

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Das ist die größte aller Fragen, die den greisen Professor Esperandieu (Jacky Nercessian) beschäftigen. Das Wunder geschieht in einer klaren Novembernacht: Aus Esperandieus Apartment am Place de la Concorde dringt für einen Augenblick überirdisches Licht. Enttäuscht sackt der Wissenschaftler in seinem Sessel zusammen. Sein Experiment zur Belebung von Materie ist erneut fehlgeschlagen – so scheint es. Doch der Professor irrt. Wie durch Zauberei erwacht im Pariser Naturkunde-Museum ein Lebewesen, das seit 135 Millionen Jahren ausgestorben ist: Der Flugsaurier Pterodaktylus schält sich aus seinem gigantischen Ei. Durch das Glasdach entkommt das prähistorische Monstrum in die Freiheit – und landet auf dem Dach des Taxis, in dem Monsieur Pointrenard, der Präfekt von Paris, mit einer leichtlebigen Dame aus dem Moulin Rouge privater Plaisier entgegensteuert. Vor Schreck drückt sein Chauffeur aufs Gaspedal, und der Wagen stürzt in die Seine. Skandal! Die Polizei geht von einem Terroranschlag aus. Der einzige Augenzeuge, der ein Urzeit-Monster gesehen haben will, ist schwer alkoholisiert. Humbug! Obwohl auf dem Präsidium strikte Diskretion verordnet wird, ziert die Geschichte vom mörderischen Riesenvogel am nächsten Tag sämtliche Titelseiten. Der wackere Inspektor Caponi (Gilles Lellouche) wird mit der heiklen Aufgabe betraut, das vermeintliche Attentat auf den Politiker aufzuklären.

Im fernen Ägypten ist Reporterin Adèle Blanc-Sec (Louise Bourgoin) unterdessen am Ziel ihrer Träume angelangt: Inmitten unfassbarer Schätze steht sie in einem Pharaonengrab. Doch im Gegensatz zu ihren dubiosen Begleitern interessiert sich Adèle weniger für das Gold und den kostbaren Sarkophag als für dessen Inhalt: die Mumie von Patmosis, dem legendären Leibarzt von Ramses II. Als Adèle mit ihrer Beute aufbrechen will, versperrt ihr eine finstere Gestalt den Weg: Professor Dieuleveult (Mathieu Amalric), offenbar ein alter Bekannter von Adèle, hat die Kavallerie alarmiert und will die verhasste Konkurrentin als Grabräuberin verhaften lassen. In letzter Sekunde kann die kühne Mademoiselle in einer halsbrecherischen Aktion samt Sarkophag fliehen. In Paris hat der Pterodaktylus zu seinem „Herrchen” wider Willen gefunden und landet auf dem Balkon von Professor Esperandieu. Zwischen dem Wissenschaftler und der Kreatur besteht eine sonderbare, fast telepathische Verbindung: Was der Saurier fühlt, spürt auch Esperandieu. Kaum hat er das verstörte Tier beruhigt, steht auch schon die Polizei vor der Tür: Inspektor Caponi und seine Beamten sollen den renommierten 8 Wissenschaftler zu Rate ziehen. Esperandieu steht prompt als Verschwörer da und wird abgeführt. Der Pterodaktylus entkommt in der Zwischenzeit durchs Fenster. Als Adèle mit Patmosis’ Sarkophag in Paris ankommt, springt ihr sofort die Schlagzeile ins Auge: „Esperandieu zum Tode verurteilt!” Doch bevor Adèle handeln kann, muss sie Patmosis in Sicherheit bringen: Die Mumie findet ihre neue Ruhestätte in einer Glasvitrine in Adèles Wohnzimmer. Dann sieht die erschöpfte Abenteurerin nach ihrer stillen Mitbewohnerin: Adèles geliebte Schwester Agathe, die nach einem tragischen Unfall im Koma liegt. Die Medizin hat versagt und nichts und niemand konnte Agathe bisher ins Leben zurückholen. Jetzt liegt die Hoffnung bei dem 4000 Jahre alten Patmosis, den Adèle mit Hilfe von Esperandieu erwecken will.

Die Jagd nach der mysteriösen Bestie spitzt sich derweil zu. Frankreichs Staatspräsident (Gérard Chaillou) hat sachkundige Verstärkung angefordert: Direkt von seiner Safari in Afrika trifft der berüchtigte Großwildjäger Saint Hubert (Jean-Paul Rouve) in Paris ein. Während der entnervte Inspektor Caponi mit Saint Hubert Posten bezieht, hat der junge Biologe Andrej Zborowski (Nicolas Giraud) – nebenbei ein glühender Verehrer von Adèle Blanc-Sec – eine klügere Idee, wie man den orientierungslosen Saurier anlocken könnte: Er legt die Schale seines Eis im Park des Museums aus.

Adèle lässt unterdessen nichts unversucht, ihren unschuldigen Mentor Esperandieu aus dem Gefängnis zu befreien. Doch als sie nach mehreren Anläufen in wahnwitzigen Verkleidungen endlich vor seiner Zelle steht, ist der Verurteilte bereits verlegt worden. Verzweifelt spricht Adèle bei Monsieur le Président höchstpersönlich vor, damit er Esperandieu begnadigt. Doch ihre Diskussion im Garten des Palais wird von einem jähen Luftangriff unterbrochen: Der Pterodaktylus stößt vom Himmel herab – und fliegt mit dem Hündchen des Präsidenten in den Klauen davon. Adèle findet ihn im Park: Zborowskis Trick mit der Eierschale hat funktioniert, der verirrte Saurier ist „nach Hause” gekommen – und Adèle hat unverhofft einen mächtigen Verbündeten für ihren wagemutigen Rettungsplan: Auf dem Rücken des Pterodaktylus entreißt sie Esperandieu im Sturzflug der Guillotine und landet wohlbehalten mit ihm im Park.

Doch der Schrecken ist noch nicht vorüber. Bei seiner Patrouille hat Großwildjäger Saint Hubert das Versteck des Pterodaktylus entdeckt. Der Großwildjäger legt an und feuert, die Kugel trifft den Saurier in die Brust. In diesem Moment offenbart sich die magische Verbindung zu seinem Erwecker in ihrer ganzen Tragweite: Getroffen sinkt Esperandieu in Adèles Arme.

Jetzt kann nur noch einer helfen: Patmosis, der berühmte Leibarzt von Ramses II…

Trailer