Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika

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Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika
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Regie: Gavin Millar
Besetzung: Armin Rohde
Barbara Hershey
Eleonore Weisgerber
Hans-Werner Meyer
Jeanette Hain
Jennifer Ulrich
Jeroen Krabbé
Jonathan Firth
Judith Godrèche
Patrice Naiambana
Samuel West
Musik: Colin Towns
Kamera: Cinders Forshaw BSC
Schnitt: Oli Weiss
Erscheinungsdatum: 24. Dezember 2009
Laufzeit: 114 Minuten
Drehort(e): Südafrika (Kapstadt, Port St. Johns)
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Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika ist ein Kinospielfilm.

Fakten

Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Kinostart (Deutschland): 24. Dezember 2009
Bildformat: 35 mm, 1:2.35 (Cinemascope)
Tonformat: Dolby SRD 5.1

Besetzung

Armin Rohde: Albert Einstein
Barbara Hershey: Helene Schweitzer
Eleonore Weisgerber: Oberschwester Anna
Hans-Werner Meyer: Dr. Erik Hals
Jeanette Hain: Rhena Schweitzer
Jennifer Ulrich: Schwester Susi Sandler
Jeroen Krabbé: Albert Schweitzer
Jonathan Firth: Dr. David Fuller
Judith Godrèche: Thérèse Bourdin
Patrice Naiambana: Louis Ngouta
Samuel West: Phil Figgis

Handlung

Kurzinhalt

1949 – Albert Schweitzer ist dank seiner Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“, die er in seinem Urwald- Hospital im afrikanischen Lambarene verwirklicht, einer der am meisten bewunderten Menschen der Welt. Als er zusammen mit seiner Frau Helene die Vereinigten Staaten besucht um mit Konzerten und Vorträgen Spenden für Lambarene zu sammeln, schlägt ihnen anfangs eine Welle der Sympathie und großzügigen Unterstützung entgegen.

Doch im Amerika des Kalten Krieges und der McCarthyÄra tauchen zunehmend Feindseligkeiten gegen Albert Schweitzer auf. Schweitzer ist mit Albert Einstein befreundet, der ihn bittet ihn in seinem Kampf gegen die Atomgefahr zu unterstützen.

Für den US-Geheimdienst wäre dies ein Angriff auf die Politik der westlichen Welt. Deshalb soll eine gezielt lancierte Verleumdungskampagne das Lebenswerk von Albert Schweitzer in Misskredit bringen. Schweitzer muss umgehend nach Afrika zurückkehren: Seinem Krankenhaus droht urplötzlich die Schließung durch die sogenannte Übergangsregierung dort und Sabotageakte gefährden die Versorgung der Kranken.

Unterstützt von seinen Ärzten und getragen von der Liebe seiner Patienten nimmt Schweitzer den Kampf zur Rettung von Lambarene auf. Doch während der Druck auf seine Person wächst, wird Schweitzer zuneh - mend klar, dass er Einstein und alle anderen Wissenschaftler, die sich mit ihrem Engagement in Gefahr bringen, nicht im Stich lassen kann und will. In seinem Ringen um die Verantwortung für Lambarene einerseits und die Verpflichtung, die Welt vor einer der größten Gefahren zu warnen andererseits, entscheidet sich Schweitzer schließlich dafür, seine Stimme gegen die Atomgefahr und für die „Ehrfurcht vor dem Leben“ zu erheben – und bringt somit Lambarene, sein Lebenswerk, endgültig in Gefahr. Doch im letzten Moment, als die Räumung des Krankenhauses bereits ihren Anfang nimmt, erfährt Schweitzer in seiner schwärzesten Stunde ungeahnten Beistand.

Langinhalt

1949 – in den ersten Jahren des Kalten Krieges: Albert Schweitzer ist dank Lambarene, seinem berühmten Krankenhaus in Westafrika, und seiner Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“, die er in seinem Hospital verwirklicht, einer der am meisten bewunderten Menschen der Welt.

Während einer Reise durch die USA, auf der er zusammen mit seiner Frau Helene mit Konzerten und Vorträgen Spenden für Lambarene sammelt, wird er von Albert Einstein aufgefordert, sich gegen die drohende Gefahr der Atombombentests auszusprechen. Die Regierung der USA hält diese Tests für unabdingbar, um die technologische Vormachtstellung gegenüber der Sowjetunion wahren zu können. So wird in den Augen des US-Geheimdienstes denn auch jede Äußerung gegen „die Bombe“ zu einem Angriff auf die westliche Welt. Albert Einstein wäre als US-Bürger mit der Androhung von Entzug der Staatsbürgerschaft leicht einzuschüchtern, Albert Schweitzer hingegen ist Europäer und daher vor solchen Maßnahmen sicher.

So wird Phil Figgis mit dem Auftrag versehen, Schweitzer mit seinem gesamten Lebenswerk in Misskredit zu bringen und ihn auf diese Weise mundtot zu machen. Dienen dazu sollen die Behauptungen, Schweitzer hätte seine Ehefrau verlassen, seine Tochter vernachlässigt und – am wichtigsten – das berühmte Hospital tief im afrikanischen Dschungel verschlösse sich modernen medizinischen Standards. Figgis gibt sich dabei als PRJournalist aus und benutzt die ahnungslose Fotografin Thérèse Bourdin, um sich Zugang zu dem eher pressescheuen Ehepaar Schweitzer zu verschaffen und von ihr Informationen zu erhalten.

Gespräche mit Helene Schweitzer und der Tochter Rhena bleiben allerdings wenig effektiv: Beide bleiben Schweitzer gegenüber loyal. Also reist Figgis mit Thérè se nach Lambarene. Hier treffen die beiden auf Mitglieder des Stabes, die der Meinung sind, Schweitzers Methoden seien veraltet, und daher erwägen, die Leitung des Hospitals zu übernehmen. Die Einrichtung scheint in der Tat zweifelhaft: Lambarene ist als afrikanisches Dorf konzipiert, das Familienleben findet zu großen Teilen im Freien statt, Tiere laufen frei umher und hinterlassen überall ihre Spuren. Zudem lässt man ganz offensichtlich gespendetes modernes Gerät verrotten und schüttet Medikamente in den Fluss. Und inmitten dieses Ganzen scheint Albert Schweitzer ganz un beirrt als „le grand docteur“ seiner Arbeit nachzugehen. Figgis ermuntert die noch immer nichts ahnende Thérèse, die Missstände zu fotografieren. Die Anwesenheit der sogenannten Übergangsregierung von Gabun kommt ihm gerade recht. Ihr ist das von Weißen geführte Krankenhaus ein Dorn im Auge und sollte – wenn nötig, mit Gewalt – geschlossen werden.

Doch Schweitzer selbst scheint von all dem recht unbeirrt – ihn treibt eine größere Sorge: Soll er sich wirklich zu Wort melden gegen die Bedrohung allen Lebens durch die Atomwaffen? Er, der mitten im Urwald ein kleines Krankenhaus leitet und fernab der Welt lebt? Da treffen zu seiner großen Überraschung Helene und Rhena ein. Bei aller Freude ist Schweitzer klar, dass dieser seltene Besuch einen besonderen Grund haben muss. Frau und Tochter öffnen ihm die Augen, in welche Gefahr er sein Lebenswerk bringt, wenn er sich offen gegen die Atomtests ausspräche. Aber Schweitzer kann und will auch Einstein und alle anderen Wissenschaftler, die sich mit ihrem Warnen in Gefahr bringen, nicht im Stich lassen. In seinem Ringen um die Verantwortung für Lambarene einerseits und die Verpflichtung, die Welt vor einer der größten Gefahren zu warnen andererseits, entscheidet sich Schweitzer schließlich dafür, seine Stimme gegen die Atomgefahr und für die „Ehrfurcht vor dem Leben“ zu erheben.

Figgis versucht, mit Hilfe der Vertreter der Übergangsregierung weiter seinem Auftrag zu folgen. Die Rechnung scheint tatsächlich aufzugehen: Schweitzer sieht keine andere Wahl mehr, als Lambarene aufzugeben. Doch in seiner schwärzesten Stunde erlebt er ungeahn ten Beistand …

Trailer

Weblinks